Freitauchen als Sport

Bei der Tauchsportart gibt es verschiede Disziplinen.
Man unterscheidet zwischen den Pool- und den Tieftauchdisziplinen.
Beim bewegungslosen Zeittauchen ( Statics) atmet der Taucher tief ein und liegt dann mit dem Gesicht nach unten im Wasser, dabei wird die Zeit des Tauchens gemessen.
Der Weltrekord beim Zeittauchen liegt bei den Damen bei 9:02 Minuten und bei den Herren bei 11:35 Minuten.
Beim Streckentauchen (Dynamic), mit oder ohne Flossen , wird die Strecke gemessen, welche der Taucher mit nur einem Atemzug zurücklegen kann.
Beim Tieftauchen mit konstanten Gewichten verwendet der Taucher Bleielemente, um tiefer tauchen zu können. Allerdings muss der Taucher das Gewicht aus eigener Kraft wieder an die Oberfläche bringen.
Deshalb wird aus Sicherheitsgründen häufig statt eines Gewichts eine an einem Seil geführte Schlittenkonstruktion verwendet.
Es besteht eine große Gefahr, dass es durch zu schnelles Auf- und Abtauchen zu lebensgefährlichen Komplikationen kommt, insbesondere zu einem Tiefenrausch samt Orientierungsverlust oder zu einer sog. Dekompressionskrankheit (Taucherkrankheit).
Bei dieser gefährlichen, extremen Sportart sind tödliche Unfälle keinesfalls selten. Es ist davon abzuraten, es ungeübt zu versuchen.